Lieber länger statt schneller laufen?

Das Jahr ist zwar noch nicht vorüber, aber ich kann schon jetzt zwei Rekorde vorweisen! Allerdings nicht mit stolz geschwellter Brust, sondern eher mit knirschenden Zähnen und ein bisschen Frust:

  • Rekord Nr. 1: ich bin meinen bisher langsamsten Marathon gelaufen
  • Rekord Nr. 2: ich habe das höchste Gewicht seit meiner Aufzeichnung
Marathonbilanz

Marathonbilanz

Einen kausalen Zusammenhang zwischen beiden Rekorden erkennt man natürlich auch ohne die Fähigkeiten eines Sherlock Homes…  8-)

Keine Sorge: Ich werde jetzt nicht in Selbstmitleid versinken und Euch um Trost spendende Kommentare bitten.

Gewichtsbilanz

Gewichtsbilanz

Ja sicher: mein Blog ist mein Wohnzimmer und ich kann hier schreiben, was ich will. Aber ich möchte ja, dass es auch Euch bei mir gefällt. ;-)

Und außerdem ist mir meine Zeit zu schade, um sie mit Jammern und Heulen zu verbringen. Und Eure Zeit ist zu wertvoll, um so einen Mist dann lesen zu müssen…  :-D

Motivation statt Frustration!

Nee, ich schreibe aus einem anderen Grund. Aber die beiden Rekorde sind die Vorgeschichte für den heutigen Beitrag. Also folgendes: weiter lesen

Ich brauche Deine Hilfe, bitte!

Warnung: Dies ist kein Post wie die anderen in diesem Blog! Erstens geht es diesmal nicht ums Laufen. Und zweitens brauche ich Deine Hilfe! Bitte daher nicht nur lesen, sondern anschließend unbedingt auch handeln.

Wenn Du nach dieser Einleitung trotzdem weiter liest (Danke!), erkläre ich Dir jetzt, worum es geht. Ich versuche, mich kurz zu fassen:

Am 17. April wurde ich von Nele S. für ihre Bachelor-Arbeit zum Thema “Blogger-Relations” interviewt. Einige ihrer Fragen gingen mir danach nicht mehr aus dem Kopf. Und aus meinen Antworten formte sich zuerst ein Konzept, und dann sogar eine richtige Geschäftsidee. Seitdem ist ein halbes Jahr vergangen. Jetzt kann ich endlich das Ergebnis präsentieren. Und ich will Deine Meinung dazu erfahren!

Knapp zusammengefasst geht dabei es um folgendes: weiter lesen

Wahre Helden laufen langsam!

Liebe Mitläufer. Insbesondere liebe Startblock-A-Starter, liebe Marathon-unter-3-Stunden-Renner und liebe Rekordzeit-Jäger. Ihr seid großartig! Ihr seid die Besten! Aber, und das müsst ihr jetzt aushalten: die echten Helden starten beim Marathon in der letzten Reihe. Die wirklichen Helden erreichen das Ziel nach über 5 Stunden. Die wahren Helden laufen langsam…

Insbesondere diejenigen, die jetzt ungläubig die Stirn in Falten legen, mir gedanklich einen Vogel zeigen und mich als Spinner bezeichnen, sollten weiter lesen. Speziell Euch möchte ich bitten, ein paar Minuten länger darüber nachzudenken. Und bevor Ihr weg klickt – die Behauptung ist gar nicht von mir, sondern von “Einem von Euch”. Und das kam so: weiter lesen

Wie wichtig ist die Herzfrequenz?

Letzten Sonntag habe ich das Ergebnis meines zweiten Marathon-Vorbereitungslaufs bei Facebook veröffentlicht. Womit ich nicht gerechnet hätte: die Auswertung hat mir nicht nur einige Kommentare, sondern auch persönliche Mails beschert. Sogar eine Schulnote habe ich dafür bekommen: Fünf Minus  8-O

Hier ist die veröffentlichte Grafik, die meine gelaufenen Kilometer, die Dauer der Trainingseinheit, sowie die durchschnittliche und die maximale Herzfrequenz zeigt:

Marathon-Vorbereitungslauf

Mehrere Leute signalisierten mir, dass die Einheit als Vorbereitung auf einen Marathon viel zu lang gewesen sei. Und die meisten fanden meine Herzfrequenz viel zu hoch. weiter lesen

Keine Zeit fürs Sommerloch

Endlich habe ich Urlaub! Genauer gesagt, schon seit einer Woche. Und zwei liegen noch vor mir. Ich habe mir vorgenommen, eine Menge Sport zu treiben: Jeden Tag Kraftübungen und Cardio-Training; und natürlich eine Menge Kilometer fressen. Jetzt ist die Zeit, um für den nächsten Marathon fit zu werden. Ich hab mich schon mal angemeldet: 5. Oktober, Bremen.

Fit werden ist wichtig für mich. Genauer: 5 Kilo los werden, die mir seit April zugeflogen sind. Mal wieder. Hier ist die Grafik des Grauens. Es lohnt nicht, weiter darüber zu schreiben…  :roll:

Über Trainingseinheiten schreibe ich ja normalerweise auch nicht. Viel zu langweilig. Aber zwei Begebenheiten verdienen eine Ausnahme:

1. Verlaufen beim Kreis-Laufen

Der Organisator des Bremen-Marathon veranstaltet immer drei Vorbereitungsläufe. Dabei kann man von 8 bis 12 Uhr einen markierten 5km Rundkurs laufen, so oft man will oder kann. Im Start-/Zielbereich gibt es Getränke und frisches Obst. Und sogar kostenlose Massagen. Eine tolle Sache, bei der ich gerne dabei bin.

5km Rundkurs im Rhododendron-Park

5km Rundkurs

Beim ersten Lauf vor ein paar Wochen habe ich immerhin 7 Runden geschafft!

Quizfrage: Wie viel Kilometer sind das??

Richtig: 36! Jedenfalls, wenn man Eddy heißt, sich auf der siebten Runde noch verläuft und eine Schleife macht… weiter lesen

Triathlon? Sag niemals nie!

Triathlon ist im Vergleich zum “Nur-Laufen” ein echtes Pfund. Ich ziehe meinen Hut vor jedem Triathleten. Für einen Freizeitsportler wie mich, der beim Schwimmen in so einer Gruppe Angst vorm Ertrinken bekommen würde, und beim Radfahren Schiss vor jeder Kurve hätte, ist ein Triathlon eher nichts. Das Training für alle drei Sportarten wäre mir auch viel zu viel. Und nicht zuletzt sind da auch noch die Kosten für das umfangreiche Equipment… puuh! Nee, da bleibe ich beim Laufen. Das hab ich kürzlich schon mal geschrieben, nachdem ich einen Ironman mit der Kamera verfolgen konnte.

Und doch bleibt ein Triathlon irgendwie faszinierend. Stand heute bleibe ich dabei: ich mach da nicht mit. Aber man soll bekanntlich niemals nie sagen… weiter lesen